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Reisebericht Nordkorea | 4

April 2017

Grenze zu Südkorea

Nachdem wir am Morgen nach Panmunjeon an die Grenze zu Südkorea fahren, verbringen wir den Nachmittag wieder in Pjöngjang. Wir besichtigen zentrale Plätze, lassen uns vom Wiener Café enttäuschen und verbeugen uns vor den Führern des Landes. Und die weiße Stadt hält nicht, was sie verspricht.

Am vierten Tag steuern wir wieder ein Ziel außerhalb der Hauptstadt an. Wie jeden Morgen startet unser kleiner Bus um halb Acht und Christian hat uns dazu erzogen, pünktlich zu sein. Seine ansonsten verbreitete schlechte Laune ist schwer zu ertragen. Heute geht die Fahrt in südliche Richtung zur innerkoreanischen Grenze.

Die Straße ist noch einsamer als bei unserer Fahrt zum Myohang-Gebirge. Ab und zu fahren wir an Dörfern vorbei, von deren Bevölkerung aber nichts zu sehen ist. Auch die Menschen, die links und rechts der Fahrbahn auf eine Mitnahme warten, fehlen heute.

Nach 90 Minuten kommen wir an eine Raststätte, die sich über die Fahrbahn spannt. Das Gebäude ist in einer eleganten Fünfziger Jahre Architektur gebaut und hat einen besonderen Charme.

Wir legen einen Stopp ein und müssen dabei feststellen, dass sich im Gebäude nur noch die Toiletten befinden. Die Versorgung der Gäste – neben uns hält gerade eine Gruppe Chinesen – findet auf Tischen außerhalb des Gebäudes statt. Neben Getränken und abgepackten Snacks werden Andenken und Bücher angeboten. Interessant ist, dass die gleichen Tische bei unserer Rückkehr auf der anderen Seite der Autobahn aufgebaut sind. Es halten hier scheinbar nur Gäste, die morgens zur Grenze hin und abends von dort wieder zurück fahren.

Die Berge werden gen Süden höher und trotz gutem Wetter klettern die Wolken über die Gipfel. Alle Ebenen werden landwirtschaftlich genutzt und wir sehen auf den Flächen kleine hölzerne Dreiecke, die frische Baumanpflanzungen stützen. Während der 1990er Jahre wurden hier große Waldflächen abgeholzt und die Wiederaufforstung ist heute ein zentrales Anliegen.

Ankunft im Grenzbereich

Als wir ins Grenzgebiet kommen, fahren wir zunächst zu Baracken, die für die Waffenstillstandsverhandlungen errichtet wurden. Nach zweijährigen Verhandlungen sind die Verträge hier im Juli 1953 unterzeichnet worden.

In der großen Baracke liegen Kopien des Waffenstillstandsabkommens aus, welches nicht etwa zwischen Nord- und Südkorea, sondern zwischen Nordkorea und der UNO ausgehandelt und unterzeichnet wurde. Es heißt darin, dass es eine Vereinbarung ist, um „einen Waffenstillstand zu treffen, der ein vollständiges Ende der Feindseligkeiten und aller Anwendung von Waffengewalt in Korea sichert, bis eine endgültige Friedensregelung getroffen ist“. Diese Friedensregelung gibt es bis heute nicht. Das Abkommen schreibt unter anderem die Einrichtung einer 241 Kilometer langen und vier Kilometer breiten entmilitarisierten Zone als Puffer zwischen Nord- und Südkorea vor.

Als wir durch diese sogenannte Demilitarisierte  Zone (DMZ) fahren, sehen wir in der Ferne den 160 Meter hohen nordkoreanischen Fahnenmast. Dieser war ursprünglich deutlich kürzer, wurde aber erhöht, nachdem in Südkorea ein gleichartiger, knapp 100 Meter hoher Fahnenmast errichtet worden war, der sein ursprüngliches nordkoreanisches Pendant überragte. Mit der Neuerrichtung hat Nordkorea den vierthöchsten Fahnenmast der Welt. Allein die Flagge wiegt fast 270 Kilogramm.

Der Zugang zur Grenze in Panmunjeon ist auf dieser Seite einfacher als in Südkorea, wo wir vier Jahre zuvor die Grenze besichtigten. Dort mussten wir in ein Fahrzeug der US-Armee umsteigen und von amerikanischen Soldaten zur Grenze gefahren werden. Hier in Nordkorea kommen wir mit unserem Bus bis zur Grenze.

Im Zentrum des eigentlichen Grenzstreifens stehen drei blaue Pavillons, in denen Verhandlungen der Kriegsparteien geführt werden. Die militärische Demarkationslinie geht mitten durch diese Hütten und wird zwischen ihnen in Form eines kleinen Betonsockels angezeigt. Dies ist die Grenzlinie, auf deren südkoreanischer Seite Kies und der nordkoreanischen Sand liegt.
Blickt man von Nordkorea über die Baracken, sieht man auf südkoreanischer Seite das Freedom House, in dem offizielle Treffen zwischen nord- und südkoreanischer Seite stattfinden. Rechts dahinter steht das House of Peace, in welchem Familientreffen zwischen nord- und südkoreanischen Zivilisten ermöglicht werden.

Als wir vor vier Jahren von Südkorea aus zwischen die Baraken auf das Haus Panmun-gak auf der nordkoreanischen Seite guckten (rechtes Bild), ahnten wir noch nicht, dass wir dort einmal sein würden. Es wurde uns damals verboten, die Häuser hinter uns, also die südkoreanische Seite, zu fotografieren. Jetzt hatten wir beide Ansichten.
Die mittlere der drei Hütten darf abwechselnd von Besucher*innen der einen oder der anderen Seite besichtigt werden. Die Gäste werden dabei von nord- bzw. südkoreanischen Soldaten begleitet.

Die Soldaten präsentieren sich innerhalb des Pavillons äußerst unterschiedlich. Die Nordkoreaner (links), die wir heute sehen, wirken eher wie Jungen, die Soldaten darstellten und noch nicht genau wissen, wie sie dies machen sollen. Sie erinnern mich auch an Statisten, die in einem Stück von Brecht auftreten könnten.
Die Haltung des südkoreanischen Soldaten (rechts) war eine ganz andere. Er war total angespannt, ballte die Fäuste und könnte mit seiner Sonnenbrille ein Model für eine Kollektion militärisch inspirierter Mode sein.

Rundgang in Kaesong

Nach der Besichtigung der Grenze fahren wir in die nahe gelegene Stadt Kaesong. Obwohl es hier eine Sonderwirtschaftszone mit besonderen wirtschaftlichen Bedingungen gibt, ist die Hauptstraße ähnlich Autoleer wie die Straßen der Hauptstadt. In der Sonderwirtschaftszone Kaesong haben sich kleine und mittelständische südkoreanische Betriebe angesiedelt, die hier für sie preiswerte nordkoreanische Arbeiter*innen beschäftigen. Ähnliche Wirtschaftszonen gibt es mit China und Russland an deren Grenzen zu Nordkorea.

An den Häusern fällt uns auf, dass viele Wohnungen mit Solarzellen ausgestattet sind. Song San sagt, dass es diese in Pjöngjang auch gibt. Sie sind uns dort aber bisher nicht aufgefallen.
Ein aus Beton gegossener Briefkasten könnte vermuten lassen, dass es hier regen Briefverkehr gibt. Als wir den Briefkasten aber von hinten begutachten, sahen wir, dass die Klappe offen steht und im Briefkasten Müll und Zigarettenkippen liegen. Der Schriftverkehr muss schon längere Zeit andere Wege gehen.

Kaesong lag während des Koreakrieges auf südkoreanischer Seite und ist daher heute die einzige Stadt Nordkoreas, die über eine traditionelle Altstadt verfügt. Alle anderen Städte wurden so stark bombardiert, dass ein Wiederaufbau schwer möglich und auch nicht gewollt war.

Wir können die Altstadt von Kaesong nicht wirklich besichtigen, sondern nur von der Hauptstraße aus ein paar Blicke in die Gassen werfen. Mit ihren umlaufenden Kacheln und den Pagodendächern zeigen die einstöckigen Häuser ein einheitliches Erscheinungsbild. Es ist schade, dass wir keine Runde in diesem Gebiet drehen dürfen.

Am Ende der Altstadt steht ein großes Plakat, auf dem das Zeichen der Partei der Arbeit und kampfbereite Soldaten abgebildet sind. Leider kann ich den Text nicht lesen und habe vergessen, Song San danach zu fragen.

Wir verlassen Kaesong Richtung Pjöngjang und sehen erst von der Autobahn die Größe der Stadt. Ein Besuch von Betrieben der Sonderwirtschaftszone wäre bestimmt interessant, steht aber nicht auf unserem Programm.

Rückfahrt nach Pjöngjang

Auf der Rückfahrt sprechen wir über die Grenze und Südkorea. Song San vertritt die Meinung, dass der südkoreanische UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon eine sehr schlechte Arbeit gemacht hat. Er hätte nicht die Interessen Nordkoreas vertreten. Wir kennen uns zu wenig aus, um hier diskutieren zu können. Es macht aber stark den Eindruck, dass dies die offizielle Meinung Nordkoreas ist, die Song San in diesem Punkt vertritt. Uns erstaunt, dass Song San – der ansonsten gut unterrichtet ist – noch nichts davon gehört hat, dass der Portugiese Guterres inzwischen Generalsekretär der UNO ist.

Wir legen wieder unseren Stopp an der Raststätte vom Morgen ein und sehen jetzt, dass die Tische auf die andere Seite der Autobahn gebracht worden waren. Mit uns hielt auch wieder eine chinesische Reisegruppe. Ich kann aber nicht sagen, ob es die gleiche ist.

Als wir uns der Hauptstadt nähern, führt die von Süden kommende Straße unter dem Monument der Wiedervereinigung hindurch. Das Denkmal wurde 2001 errichtet und steht für die von Nordkorea gewünschte und von Kim Il Sung proklamierte unabhängige Vereinigung mit dem Süden: ohne die Einmischung anderer Staaten, der Zurücksetzung ideologischer Differenzen und ohne Waffengewalt. Am Schwersten wiegt dabei sicher der Punkt des Zurücksetzens ideologischer Differenzen, denn die beiden Staaten liegen in Bezug auf die Ideologie doch weit auseinander. Zudem wird in Nordkorea die Idee hochgehalten, dass ein Leben im Sinne der Chuch’e-Ideologie für alle Menschen auf der Welt ein Segen wäre.

Im Inneren des mit Figurengruppen geschmückten Sockels befindet sich ein Raum, in dem Tafeln mit Freundschaftsbekundungen angebracht sind. Ein für die von der Welt abgeschnittene Bevölkerung sicher wichtiges Symbol.
Ich bin – ohne ausdrückliche Genehmigung – in diesen Raum gegangen. Kurze Zeit später kommt ein Mann, der mir signalisiert, dass ich diesen Raum nicht betreten dürfe. Der Mann spricht anschließend mit Song San und ist scheinbar ärgerlich, dass man auf mich  nicht besser aufgepasst hat.

Die weiße Stadt

Bei vielen Bauten in Pjöngjang kann man denken, dass sie weiß gestrichen sind. Wenn die Sonne scheint, strahlen die Gebäude der sozialistischen Moderne – bzw. des sozialen Wohnungsbaus, wie es bei uns heißt. Betrachtet man die Häuser genauer oder hat die Gelegenheit, sich ihnen zu nähern, wird deutlich, dass die helle Farbe vom Putz herrührt und sie gar nicht gestrichen sind.

Die Wohnungen sind allerdings, so sagte uns Song San, sehr groß. 100 Quadratmeter seien durchaus üblich. Man bekommt die Wohnung allerdings nur, wenn man verheiratet ist. Song San lebt mit seinen 29 Jahren noch bei seinen Eltern und muss sich – so sagt er –  jetzt wohl mal um eine Frau kümmern.

Der zentrale Platz

Wir besichtigen den Kim Il Sung Platz, auf dem gestern die Parade abgehalten wurde. Umrahmt wird der riesige Platz von wichtigen Gebäuden. Im Zentrum befindet sich hinter der Tribüne die Große Studienhalle des Volkes mit der Nationalbibliothek und einer Volkshochschule.

Auf der linken Seite steht das Außenhandelsministerium mit der Fahne der Partei der Arbeit und auf der gegenüberliegenden Seite die Zentrale der Partei der Arbeit mit der Flagge Nordkoreas. Davor befindet sich das Historische Museum und die Koreanische Kunstgalerie.
Die Regierung Nordkoreas wird bestimmt durch die Partei der Arbeit, deren Führungsrolle in der Verfassung verankert ist. Daneben gibt es die Koreanische Sozialdemokratische Partei und die Partei der Jungen Freunde der Chondo-Religion. Zu den alle fünf Jahre stattfindenden Wahlen bilden die drei Parteien eine Koalition in der Demokratischen Front für die Wiedervereinigung des Landes.

Die 75.000 Quadratmeter des Kim Il Sung Platzes werden für Aufmärsche und Paraden genutzt. Von der gestrigen Parade zum 105. Geburtstag von Kim Il Sung sind auf dem Asphalt noch die Markierungen zu sehen, an denen die Menschen für die Choreografie stehen mussten.

In das Ensemble des zentralen Platzes gehört auch die Anlage des Chuch‘e-Turmes auf der gegenüberliegenden Seite des Taedong Gang. Wir gehen vor bis zum Fluss und haben von dort einen guten Blick auf die andere Seite. Hier sehen wir – ähnlich wie beim Monument der Partei der Arbeit – die Einbeziehung der umliegenden Häuser ins Gesamtbild.

Über die Chuch‘e-Ideologie hatte ich schon etwas geschrieben. Ergänzend ist interessant,  dass drei Jahre nach dem Tod Kim Il Sungs der Chuch‘e-Kalender in Nordkorea eingeführt wurde. Dieser beginnt mit dem Geburtsjahr des Staatsgründers im Jahr 1912 und dieses Jahr gilt seitdem als Chuch‘e 1. In offiziellen Dokumenten wird heute zuerst das Chuch‘e-Jahr genannt und dahinter in Klammern das Jahr des gregorianischen Kalenders. So heißt es aktuell: Chuch‘e 106 (2017). Im Alltag wird allerdings, wie weltweit üblich, nur der gregorianische Kalender genutzt.

Vor dem Besuch des Großmonuments geht’s ins Wiener Café

Wir machen eine Pause im Wiener Café. Vor unserer Reise hatten wir von diesem Café eines österreichischen Betreibers gelesen. Dass dies überhaupt möglich ist, zeigt, dass es in den starren Reglements des Landes Bewegung gibt. Mit dem Standort im Gebäude des Museum für koreanische Geschichte am Kim Il Sung Platz konnte sich das Café zudem an prominenter Stelle präsentieren.
Im Café konnte nur mit Devisen bezahlt werden und es war daher nur für diejenigen zugänglich, die im Besitz von Chinesischen Yuan, Euro oder Dollar waren. Also einer Elite und den ausländischen Gästen.
Das Café ist ganz nett, wenn es auch nicht dem Ambiente eines Wiener Cafés entspricht. Als wir uns nach der Kuchenauswahl erkundigen, werden wir sehr enttäuscht: Das einzige, was das Café anbietet, ist eingeschweißtes Dauergebäck. Und von diesem müssen wir – um überhaupt etwas zu unserem Kaffee zu bekommen – einen Karton mit 20 Stück kaufen.

 Da frage ich mich, warum der Besitzer zur Gründung mit einem Bäckermeister aus Österreich angereist ist, um die Nordkoreaner*innen einzuweisen. Dies hat mit einem Wiener Café leider nichts zu tun. Aber vielleicht braucht man hier auch einfach kein Wiener Café und sollte sich auf andere Dinge konzentrieren.

Zum Abschluss unserer heutigen Tour besuchen wir das Großmonument Mansudae. Das 1972 errichtete Monument steht auf der anderen Flussseite gegenüber dem Monument zur Gründung der Partei der Arbeit, das wir gestern besichtigt hatten.
Das Mansudae Monument, eines der bedeutendsten Denkmäler Nordkoreas, bestand 40 Jahre nur aus der Figur des Staatsgründers Kim Il Sung. Erst 2012, ein Jahr nach dem Tod des Sohnes Kim Jong Il, wurde dieser seinem Vater zur Seite gestellt. Die Figuren sind zwanzig Meter hoch und stehen auf dem Mansu-Hügel, sodass sie von der Stadt aus gut zu sehen sind.

Besucher*innen kaufen in den am Eingang der 240.000 qm großen Gesamtfläche gelegenen Läden Blumen, die sie den Führern zu Füßen legen.
Die Ehrerbietung gegenüber den Führern schreibt vor, dass man sich vor den Figuren verbeugt. Bevor wir das Monument besichtigen fragt uns Song San, ob wir dies machen wollen. Da wir die Besichtigung ansonsten nicht machen würden und wir uns auch nicht den landesüblichen Ritualen verschließen wollen, stimmen wir zu. Wir stellen uns in einer Linie nebeneinander auf und verbeugten uns langsam und gleichmäßig.

Vor dem Monument fotografieren sich die Menschen. Oft sind es größere Gruppen, die Transparente mitgebracht haben, auf denen Sprüche stehen. Der Abstand, den die Gruppen zu den Figuren haben, relativiert dabei deren Größe und Monumentalität.

Links und rechts der zentralen Bronzefiguren befinden sich Gruppen mit wehenden Fahnen aus Stein und jeweils über 100 Figuren. Die linke Gruppe zeigt Personen, die Herausragendes für die sozialistische Revolution und den Aufbau Nordkoreas geleistet haben, die rechte Gruppe stellt den Freiheitskampf des koreanischen Volkes dar.
Wir stehen eine ganze Weile vor dem Monument und es wird zunehmend dämmriger. Die Beleuchtung schaltet sich ein und gibt dem Ganzen eine nochmalige visuelle Erhöhung.

Da es auch kälter wird, steckt einer von uns die Hände in die Hosentasche. Dies löst eine sehr persönliche Reaktion bei Song San aus. Mit Tränen in den Augen sagt er, das man dies nicht machen könne, da es die Ehrerbietung gegenüber den Führern und dem koreanischen Volk missachten würde.

Als wir nach dem Essen zurück im Hotel sind, entdeckten Ralf und ich, dass es dort ein Kellergeschoss gibt. Der Eingang gibt das aktuelle Datum an, den 15. April, links und rechts flankiert von geschmückten Weihnachtsbäumen(!).
Im Kellergeschoss befinden sich verschiedene Räume zur Freizeitgestaltung: ein Billardraum, eine Karaokebar, Tischtennisplatten, eine Bowlingbahn und Restaurants nebst einem kleinen Supermarkt. 

Außer auf der Bowlingbahn, wo eine kleine Gruppe spielt, sind in den Räumen nur Angestellte, die auf Kundschaft warten. Wir fragen uns, wer nach so vollgepackten Tagen, wir wir sie erleben, noch Interesse haben kann, hier den späten Abend zu verbringen. Später lese ich, dass dieser Bereich auch für Ausländer*innen eingerichtet wurde, die in Pjöngjang vorübergehend leben. Sie haben hier einen Ort, ihre Freizeit zu verbringen.

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